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Gemeinderat Sepp Huber verstorben

Meldung vom 05.08.2019 Die Gemeinde Emmering trauert um Sepp Huber,

Gemeinderat Sepp Huber verstorben

der am 21. Juli nach schwerer Krankheit verstorben ist. Der 43-jährige Landwirt war seit 2014 Mitglied der Fraktion der Freien Wähler im Gemeinderat.

In seiner Trauerrede griff Bürgermeister Michael Schanderl den oft als Trost angeführten Spruch auf: „Seid nicht traurig, dass er nicht mehr bei Euch ist, sondern seid glücklich über die Zeit, die er bei Euch war.“
Die Gemeinde ist dankbar für die Zeit mit Sepp Huber: als Gemeinderat, als Ortsobmann des Bayerischen Bauernverbands, als ehemaliger Burschenvorstand und als vielfacher Freund.

Von Jugend an hat sich Sepp Huber für die Gemeinschaft in Emmering eingesetzt. Unter seiner Führung als Vorstand der Burschen haben sich das Maibaumaufstellen und das Osterfeuer zu großen Veranstaltungen entwickelt. Noch heute schätzen die Burschen seine Zeit als Vorstand.
Schon früh erklärte sich Huber bereit, für die Interessen seiner Berufskollegen, der Bauern einzutreten. Mit 25 Jahren wurde er Stellvertretender Ortsobmann, fünf Jahre später Obmann. Sehr deutlich formulierte er gegenüber Gemeinde oder Landratsamt die berechtigten Bedürfnisse der örtlichen Landwirtschaft. Er war hier ein stets auf Ausgleich bedachter Partner der Gemeinde.
Eine Bereicherung war Sepp Huber nach den Worten des Bürgermeisters für das Gremium des Gemeinderats. Als aktiver Feuerwehrmann, Landwirt und ehemaliger Burschenvorstand brachte er viel Erfahrung mit ein.
Besonders war es aber sein Charakter, der in als Gemeinderatskollegen so wertvoll machte. Sepp Huber war ein geradliniger, herzensguter und hilfsbereiter Mensch. Er machte sich viele Gedanken zu den Projekten der Gemeinde. Er wog die Argumente sehr sorgfältig ab und war auch zu Entscheidungen bereit, so wie er es als Landwirt im Umgang mit der Natur gewohnt war. Er war bereit seine Meinung zu vertreten, auch wenn er damit anecken könnte. Aber nie hörte man aus seinem Mund ein böses oder abwertendes Wort.
Eines seiner großen Talente war das „Zuhören und Verstehen können“. Seine Schlussfolgerungen und Haltung brachte er in wenigen Worten auf den Punkt. Sein Tod reißt eine große Lücke in den Emmeringer Gemeinderat.

So sehr ihm das Gemeindeleben am Herzen lag, so sehr spürte man aber auch, welche Liebe und Wertschätzung er seiner Frau Regina, seinen Eltern und Geschwistern entgegenbrachte.
Ihnen gilt das tiefe Mitgefühl der Gemeinde. Bauern, Burschen, Feuerwehr, Gemeinde und alle, die Sepp Huber kannten, werden ihn stets in ehrender Erinnerung behalten.