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Bürgerhauskonzerte

Bürgerhaus Konzert 1
Samstag, 8. Februar, 20 Uhr

 „esbrassivo“ - kennt keine kreativen Grenzen

Sie blasen auf höchstem Niveau, erzählen spontan Witze und Anekdoten, sie verbinden Literatur mit Brass-Musik, sie stellen den Andachts-Jodler neben Bachs Brandenburgische Konzerte und arrangieren Filmmusik-Klassiker für ihre Ausnahme-Formation. Genauso vielfältig, wie alle Dramaturgien, die die sympathischen Musiker zu ihren Arrangements inspirieren, ist die Dynamik ihres abwechslungsreichen Programms. 

Ein klangfarbenfroher Streifzug durch edle Klassiker und populäre Melodien der Neuzeit, durch bayrische Bauernstuben und internationale Filmstudios.

Ihre Musik eignet sich offensichtlich ganz besonders für die Konzertbühne und ein Publikum in dem sich mehrere Generationen treffen und Klassik-Liebhaber neben den "einfach-nur-gute-Musik"-Fans begeistert auf die vordere Kante ihres Stuhls rutschen. Damit sind sie über ihre Heimat hinaus nicht nur charismatischer Publikumsmagnet - sondern Garant für ein Konzerterlebnis der höchsten Kunst und doch fern staubiger Konventionen.

 

Bürgerhauskonzert 2
Sonntag, 26. April, 19 Uhr 

Una notte italiana
Corinna Schreiter (Sopran)
Stefan Grasse (Gitarre)

Eine musikalische Reise ins Land des „Dolce Vita“
mit Liedern von Scarlatti, Vivaldi, Cimarosa, Giuliani, Bellini u.v.a.

Italien, Sehnsuchtsland der Deutschen! Euphorisch und wie in einem Rausch muss sich Felix Mendelssohn Bartholdy gefühlt haben, als er 1830 zum ersten Mal italienischen Boden betrat. Gleich zu Beginn seiner „Italienischen Symphonie“ zieht er alle Register dieser Begeisterung und reißt den Hörer in einen Strudel temperamentvoller Lebenslust und Heiterkeit. Auch Goethe konnte sich nicht dem Zauber Italiens entziehen und Eichendorff floh geradezu in seinem „Leben eines Taugenichts“ in dieses Land, wo die Zitronen blühen.

In „Una notte italiana“ widmen sich die lyrische Sopranistin Corinna Schreiter und der Gitarrist Stefan Grasse den Liedern des romantischen Italien. Deren Grundstimmung folgt einem weichelegischen Melos, das sich durchaus bis zur brennenden Leidenschaft steigern kann.

Aus der Barockzeit erklingen Arien von Antonio Vivaldi und Alessandro Scarlatti. Dieser sah es als vornehmste Aufgabe eines Komponisten an, menschliche Leidenschaften mit all ihren Nuancen in Musik auszudrücken. Die italienische Leichtigkeit des Seins und das „Dolce Vita“ werden gerade durch die „Canzone romantice“ und die „Canti populari di Venezia“ schwelgerisch ausgedrückt. Italien als Land des Genusses und der Lebenslust erklingt in der Intimität und Direktheit dieser kongenialen Künstlerverbindung: Corinna Schreiter’s unvergleichliche Stimme mit ihrem lyrischen und weichen Timbre, begleitet von Stefan Grasse auf seinem kleinen Instrument der großen Gefühle, die zart und temperamentvoll dem silbrigen Klang des Saitenspiels entringen.

Bürgerhauskonzert 3
Sonntag, 21. Juni, 19 Uhr

Nini Funke
Klavierkonzert

Nini Funke gehört zu den musikalisch interessanten jungen Pianisten unserer Zeit. Publikum wie Kritik begeistert sie durch ihre klanglich ausgefeilten Interpretationen. Virtuosität ist bei ihr kein Selbstzweck, sondern Voraussetzung, um den musikalischen Gehalt der Kompositionen zu vermitteln.

Bereits mit 16 Jahren wurde Nini Funke als Studentin an der Karlsruher Musikhochschule in die Klasse von Professor Naoyuki Taneda aufgenommen. Nach dem Abitur ging sie nach Wien und studierte an der dortigen Musikhochschule Konzertfach Klavier und Musikpädagogik bei den Professoren Hans Kann und Peter Barcaba. Das österreichische Ministerium für Wissenschaft und Forschung förderte ihr Studium mit einem Stipendium für außerordentliche Leistungen. Sie schloss ihr Studium mit Auszeichnung ab.

Nini Funke war Finalistin und mehrfache Preisträgerin bei nationalen und internationalen Klavierwettbewerben. Sie belegte Meisterkurse u. a. bei Jürgen Uhde (Deutschland), Paul van Ness und Robert Ward (USA).

Neben ihrer Lehrtätigkeit gibt Nini Funke zahlreiche Konzerte im In- und Ausland. Ihr Repertoire erstreckt sich durch alle klassischen Stilepochen vom Barock bis zur zeitgenössischen Musik. Sie ist immer wieder Gast bei bedeutenden Musikfestivals. Darüber hinaus werden ihre Interpretationen im Rundfunk übertragen.

Nini Funke setzt sich auch für die Förderung junger Künstler ein. Sie hat unter anderem die Schirmherrschaft bei Wettbewerben übernommen.

Ihre jüngste CD mit Werken von Chopin, Grieg, Moussorgsky erhielt großes Lob von der Fachpresse.

Bürgerhaus Konzert 4
Sonntag, 25. Oktober, 19 Uhr

DEUTSCHES STREICHTRIO
Ingolf Turban (Violine)
Jürgen Weber (Viola)
Reiner Ginzel (Violoncello)

„Musik ist höhere Offenbarung als alle Weisheit und Philosophie“
Zitat Beethoven

Dem großen Jubilar dieses Jahres, Ludwig van Beethoven, ist das Konzert des DEUTSCHEN STREICHTRIOs gewidmet.

"Kein anderes Streichtrio hat so viele neue Kompositionen uraufgeführt, CDs produziert und der seltenen Besetzung derart zu Ansehen verholfen wie das Deutsche Streichtrio" - so urteilt die Fachpresse in ihren Rezensionen. Schlagzeilen wie "Abend der Extraklasse", "Interpretatorische Sternstunde", "Auf dem kammermusikalischen Olymp" - sprechen für sich. In den mehr als 40 Jahren seines Bestehens - in denen es sich auch mehrmals „verjüngte“ - wurde das Trio immer wieder ausgezeichnet, u.a. mit dem Deutschen Schallplattenpreis, und so gehört es heute zu den international führenden Kammermusikensembles. Eindrucksvoll wird dies durch die rege Konzerttätigkeit in aller Welt - auch mit herausragenden Kammermusikpartnern wie z. B. dem Sänger Dietrich Fischer-Dieskau, dem Flötisten Aurèle Nicolet oder dem Pianisten Krystian Zimerman - dokumentiert. Einem breiten Publikum wurde das DEUTSCHE STREICHTRIO durch zahlreiche Rundfunk- und Fernsehproduktionen bekannt. Die Diskographie des Ensembles umfasst auf weit über 40 CD`s alle wichtigen Werke der Streichtrio-Literatur. 

Werke von Ludwig van Beethoven

Bürgerhaus Konzert 5
Sonntag, 29. November, 19 Uhr

Podium Junger Künstler
In Kooperation mit der Hochschule für Musik und Theater München

Alljährlich betreten junge Musiker die Bühne des Emmeringer Bürgerhauses. Immer wieder präsentieren sie neue Ansätze, Stilrichtungen, Charaktere, weshalb das Podium junger Künstler nie gleichförmig oder gar eintönig wird. Vielmehr bietet es immer wieder konzertante Überraschungen. Und die jungen Musiker, die oft am Anfang ihrer künstlerischen Laufbahn stehen, sehen in dem Podium eine ihrer ersten Möglichkeiten, ihr Können einem aufgeschlossenen Publikum vorzustellen. 

Jahr für Jahr ist das Podium junger Künstler ein würdiger Abschluss des Emmeringer Konzertjahres.

Ein Abschluss, der in die Zukunft weist.